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Hans-Christian-Andersen-Schule
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Hans-Christian-Andersen-Schule
Hans-Christian-Andersen-Schule

Pädagogisches Leitbild

 

Das Ziel der Hans-Christian-Andersen-Schule ist es, die Kinder unserer Schule in ihrer Vielfalt wahrzunehmen und einen wesentlichen Beitrag dazu zu leisten, die Schülerinnen und Schüler zu möglichst selbstständigen, teamfähigen Menschen zu erziehen. Alle an diesem Prozess beteiligten Eltern, Kinder, pädagogischen Mitarbeiter, Schulleitung und Lehrer arbeiten kooperativ zusammen.

Wir wollen im freudigen und friedfertigen Miteinander lernen und leben und uns für das Kindeswohl einsetzen. Jeder ist willkommen und soll sich bei uns wohlfühlen.

Unsere Schule stellt sich mit ihren Angeboten auf die Vielfalt der Schüler ein. Heterogenität wird als pädagogische Chance und Herausforderung gesehen. Daher verstehen wir Fördern und Fordern als einen integrierten Bestandteil des Unterrichts.

Lerninhalte, Methoden, Feste, Feiern und Schulevents stützen diese Leitideen im Vor- und Nachmittagsbereich maßgeblich.

 

Wir haben den Anspruch an uns, uns ständig in Richtung einer guten gesunden Schule weiter zu entwickeln und verpflichten uns selbst, Erreichtes immer wieder zu überprüfen, und ggf. zu verbessern. So haben wir 2012  das große Projekt „Lebensfreude spüren – Gesundheit fördern“ mit Hilfe verschiedener Teilprojekte realisiert, orientiert an folgenden Handlungsfeldern (Vgl. Paulus 2000) einer gesundheitsfördernden Schule:

  • die konzeptionelle Dimension,
  • die curriculare Dimension,
  • die personale Dimension,
  • die ökologische Dimension,
  • die kommunale Dimension,
  • die Akzeptanzdimension und
  • die Organisationsdimension (Vgl. Artlieb 2008, 214).

Das Gesundheitskonzept der Hans-Christian-Andersen Schule ist positiv ausgerichtet und zielt auf das Gesundbleiben ab (Salutogenese). Es bezieht den Menschen ganzheitlich, d.h. physisch, psychisch und sozial ein. Unsere curricularen Teilprojekte sind kindgerecht aufklärend, d.h. informativ, darüber hinaus aber auch handlungsorientiert angelegt. Jedes im Schulprogramm aufgeführte Projekt leistet seinen eigenen Beitrag für eine umfassende Gesundheitsförderung.

Zentrales Ziel und erwünschtes Ergebnis unserer Arbeit ist es, dass durch Lernen, Leben und Arbeiten in unserer Schule und an außerschulischen Lernorten die Salutogenese gelingt.

Mit diesem Programm haben wir als Einsteigerschule 2012 den Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“ gewonnen und dabei festgestellt, dass die von der Unfallkasse ausgewiesenen Qualitätsbereiche in hohem Maße mit unserem Gesundheitsdenken korrelieren. Daher wollen wir zukünftig unser Gesundheitskonzept entlang der Qualitätsbereiche Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen, Tagesstrukturen und Angebote, Klima, Integration und Partizipation, Kooperation und Teamarbeit und Gesundheitsmanagement als Führungsaufgabe schärfen.

 

2.1     Teamfähigkeit entwickeln

In unserer Gesellschaft wird es zunehmend wichtiger mit anderen Menschen gemeinsam planvoll handeln zu können. Voraussetzung hierfür ist ein friedfertiger Umgang miteinander, der die Rechte des Einzelnen achtet. Daher verstehen wir es als unsere Aufgabe, Teamfähigkeit in Ansätzen zu entwickeln. Kinder sollten bereits in der Grundschule erleben, dass sie gemeinsam - unter Berücksichtigung und Nutzung unterschiedlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten - oftmals mehr erreichen können als allein. Erwachsene Vorbilder, die sichtbar als Team zusammenwirken, fördern die Entwicklung der Teamfähigkeit bei unseren Schülern. Daher beziehen wir „Teamfähigkeit“ auf die Zusammenarbeit von Schülern, Lehrern und Eltern.

 

Voraussetzung für Teamfähigkeit sind vielfältige soziale Kompetenzen. Dazu gehören Offenheit, Toleranz, Rücksichtnahme, kommunikative Fähigkeiten, Sachbezogenheit etc. Es ist daher unser Anliegen, in der Unterrichts- und Erziehungsarbeit von Anfang an die notwendige Sozialkompetenz aufzubauen, indem wir unter anderem die Kinder in positiven friedfertigen Verhaltensweisen bestärken und Konfliktbewältigungsstrategien einüben, damit Kinder in der Grundschule lernen, mit einem oder mehreren Partnern zusammenzuarbeiten. Die Beobachtung von Schülern und Schülerverhalten, die Fähigkeit zur Selbstreflexion und die Weiterentwicklung ihrer Kompetenz ist wesentlicher Bestandteil unseres Schulalltags. Die Auswahl geeigneter Methoden und Angebote wie Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Projekte, jahrgangsübergreifende Angebote (Patenschaften, Arbeitsgemeinschaften), Helfersysteme, Schreibkonferenzen etc. bieten dabei ein Übungs- und Erfahrungsfeld.

Zur Teamfähigkeit auf Kollegiumsebene gehört für uns der den Lernprozess begleitende

pädagogische Austausch wie  auch die institutionalisierte Auseinandersetzung mit

pädagogischen und fachlichen Themen in Klassen-, Stufen- und Fachkonferenzen. Hier werden wesentliche Vereinbarungen getroffen.  

Gemeinsames Unterrichten in verschiedenen Modellen des Teamteaching demonstriert Teamfähigkeit in ganz besonderer Weise. Leider stehen hierfür oftmals weniger Lehrerstunden zur Verfügung als gewünscht.

Neue Erfahrungen aus der Lehrerfortbildung fließen auf verschiedenen Wegen in das Kollegium zurück.

 

2.2     Selbstständigkeit anbahnen

Heute wird bereits jungen Menschen ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Selbstorganisation abverlangt. Doch sich selbst Ziele zu setzen, zielgerichtet zu agieren und den Erfolg angemessen zu bewerten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Unsere Absicht ist es hier, den Kindern elementare Kompetenzen in diesem Bereich zu vermitteln und Selbstständigkeit anzubahnen.

Das bedeutet immer auch, Kindern etwas zuzutrauen und sie ein Stück weit loszulassen, gleich ob es um das Lernen, das Regeln der eigenen Angelegenheiten oder um die Übernahme von Verantwortung geht. Dabei bedürfen sie der pädagogischen Anleitung, mitunter auch der Ermunterung und der Ermutigung. Insbesondere beim Lernen müssen manchmal auch Irrwege zugelassen werden, um neue Wege entdecken zu können.

Arbeitsformen wie Freie Arbeit, Tages- und Wochenplanarbeit und Aufgabestellungen mit Selbstkontrolle fördern die Selbstständigkeit und werden daher bewusst in unseren Unterricht integriert. Auch partner-und gruppenbezogene Arbeits- und Spielformen, Patenschaften und Helfersysteme wirken sich positiv aus und kommen daher immer wieder zum Einsatz. Eine besondere Rolle spielen Unterrichtsprojekte. Hier können die Kinder durch die Beteiligung an der Planung lernen, sich selbst Ziele zu setzen und gezielt anzugehen.

Wichtig bei allen genannten Formen ist uns eine gezielte Reflexion des Prozesses, damit

den Kindern bewusst werden kann, welche Bedingungen ein erfolgreiches Arbeiten bzw.

Vorgehen ermöglichen.     

 

2.3     Lebensfreude spüren

Schule und Lernen machen Spaß! Sicher, manches ist anstrengend, es gibt auch schwierige Momente, aber die Freude und das Positive überwiegen.

Dies wollen wir in der Art unserer Arbeit, im Umgang miteinander und in der Auswahl von Themen und Methoden unseren Schülern vermitteln.

Im Kern bedeutet das für uns eine hohe Schülerorientierung: Das Anknüpfen an der Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder und das Ernst nehmen ihrer Bedürfnisse. Soweit möglich werden sie auch an Themenauswahl und Planungsprozessen beteiligt. Sie sollen in sinnhaften Zusammenhängen unter Beteiligung verschiedener Sinne oft fächerübergreifend lernen, so dass der Lernstoff bedeutungsvoll wird. Vor diesem Hintergrund liegen insbesondere der Deutsch- und der Sachunterricht, und zumeist auch weitere Fächer in der Hand des Klassenlehrers.

Für das eigene Wohlbefinden sind auch Erfolgserlebnisse sehr wichtig. Um sie allen Schülern zu ermöglichen ist Differenzierung unerlässlich.

Selbstverständlich fördern auch die Elemente und Höhepunkte des Schullebens in besonderer Weise die Lebensfreude.

Letztlich sind auch Lehrerinnen und Lehrer Vorbilder: Sie sollten wahrhaftig sein in den eigenen Emotionen und wertschätzenden Umgang pflegen und vermitteln.

 

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