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Auszüge aus dem Schulprogramm
Inhalt
I. Schulprogramm – Wozu?
II. Pädagogisches Leitbild
III. Unterricht und Schulleben
IV. Stützsysteme der pädagogischen Arbeit
I. Schulprogramm - Wozu?
Das Schulprogramm der Hans-Christian-Andersen-Schule ist Ausdruck der gemeinsamen planvollen Schulentwicklung von
Eltern und Lehrern dieser Schule zum Wohle der Schüler. Grundlegendes wurde gemeinsam erarbeitet, die Konkretisierung oblag in erster Linie dem Kollegium. Daher ist es uns ganz besonders wichtig,
dass die hier zusammengetragenen Überlegungen und Vereinbarungen von jedem einzelnen Kollegen mit getragen werden. Dabei stellt das Schulprogramm den gemeinsamen Konsens dar, der die pädagogische
Freiheit und den zur Weiterentwicklung notwendigen Freiraum nicht ausschließt, sondern vielmehr bereits aufzeigt, wo Entwicklung notwendig ist. Das bedeutet auch, dass Schulprogrammarbeit immer
weitergeht.
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I.I Der Schulort
Unsere Schule liegt im Süden Sennestadts. Kinder aus Dalbke, Eckardtsheim, Heideblümchen und der Sennestädter Nord-
und Südstadt verleben bei uns ihre Grundschulzeit. Sie bringen unterschiedliche Voraussetzungen und kulturelle Erfahrungen mit. Als Gemeinschaftsgrundschule ist es uns ein wichtiges Anliegen, aus den
einzelnen Individuen und Schülergruppen eine tragfähige Gemeinschaft zu bilden.
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I.II Hans-Christian-Andersen-Schule
Unsere Schule wurde 1970 gegründet. Gleichzeitig wurden die ehemaligen Volksschulen in Eckardtsheim, Heideblümchen
und Dalbke aufgelöst. Die Schule ist benannt nach dem dänischen Schriftsteller Hans Christian Andersen. Er wurde am 02. April 1805 als Sohn einer Wäscherin und eines Schuhmachers in
Odense/Dänemark geboren. Bereits in jungen Jahren verfasste er erste Gedichte und Geschichten. Bekannt wurde er bei uns vor allem durch Märchen wie „Des Kaisers neue Kleider“, „Die
Prinzessin auf der Erbse“ und „Das hässliche Entlein“. Selten war Hans Christian Andersen zu Hause in Dänemark. Meist war er auf Reisen durch ganz Europa. Am 04. August 1875 starb
Hans Christian Andersen in Kopenhagen. Die Schüler mit dem Werk des Namensgebers unserer Schule bekannt zu machen ist für uns selbstverständlich.

C. A. Jensen: Portrait of Hans Christian Andersen, 1836 (Source: Odense City Museums)
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I.III Daten
Unsere Schule hat zur Zeit etwa 280 Schülerinnen und Schüler, die in 12 Klassen
unterrichtet werden. Viele unserer Schüler fahren mit dem Bus zur Schule.
...
Unser Schulgebäude liegt an der Vennhofallee. Neben den Klassenräumen gibt es hier
Gruppen- und Fachräume wie den Werkraum oder eine Küche, eine Turnhalle und die Aula.
Zwei Schulhöfe laden ein zum Bewegen und Verweilen. Der kleine Hof an der Vennhofallee ist
dabei eine eher ruhige Zone, der große Hof mit der Wiese bietet mehr Raum für großräumigere Bewegungen und Ballspiele.
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II. Pädagogisches Leitbild
Unser Ziel ist es, einen wesentlichen Beitrag dazu zu leisten, die Schülerinnen und Schüler
dieser Schule zu selbstständigen, teamfähigen jungen Menschen zu erziehen. Sie sollen in freudigem und friedfertigem Miteinander lernen. Unterrichtsinhalte und -methoden stützen
diese Erziehung maßgeblich.
Dieses Leitbild ist entstanden auf der Grundlage pädagogischer Schwerpunktsetzungen, die
Eltern und Lehrer gemeinsam im Oktober 1998 erarbeitet haben. Auch im Jahr 2008 stehen wir hinter diesem Leitbild. Nach gründlicher Überprüfung des
sich wandelnden Schulalltags, der Schulumgebung, der Schülerschaft, Eltern und Lehrer ergibt sich eine Gewichteverschiebung der Schwerpunkte unserer Arbeit.
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II.I Teamfähigkeit entwickeln
In unserer Gesellschaft wird es zunehmend wichtiger mit anderen Menschen gemeinsam
planvoll handeln zu können. Daher verstehen wir es als unsere Aufgabe, Teamfähigkeit in Ansätzen zu entwickeln. Kinder sollten bereits in der Grundschule erleben, dass sie
gemeinsam - unter Berücksichtigung und Nutzung unterschiedlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten - oftmals mehr erreichen können als allein. Erwachsene Vorbilder, die sichtbar
als Team zusammenwirken, fördern die Entwicklung der Teamfähigkeit bei unseren Schülern. Daher beziehen wir „Teamfähigkeit“ auf die Zusammenarbeit von Schülern, Lehrern und Eltern.
Voraussetzung für Teamfähigkeit sind vielfältige soziale Kompetenzen. Dazu gehören
Offenheit, Toleranz, Rücksichtnahme, kommunikative Fähigkeiten, Sachbezogenheit etc. Es ist daher unser Anliegen, in der Unterrichts- und Erziehungsarbeit von Anfang an die
notwendige Sozialkompetenz aufzubauen, damit Kinder in der Grundschule lernen, mit einem oder mehreren Partnern zusammenzuarbeiten. Die Beobachtung von Schülern und die
Weiterentwicklung ihrer Kompetenz ist wesentlicher Bestandteil unseres Schulalltags. Die Auswahl geeigneter Methoden und Angebote wie Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Projekte,
jahrgangsübergreifende Angebote (Patenschaften, Arbeitsgemeinschaften), Helfersysteme, Schreibkonferenzen etc. bieten dabei ein Übungs- und Erfahrungssfeld.
Zur Teamfähigkeit auf Kollegiumsebene gehört für uns der den Lernprozess begleitende pädagogische Austausch wie auch die institutionalisierte Auseinandersetzung mit
pädagogischen und fachlichen Themen in Klassen-, Stufen- und Fachkonferenzen. Hier werden wesentliche Vereinbarungen getroffen.
Gemeinsames Unterrichten in verschiedenen Modellen des Teamteaching demonstriert
Teamfähigkeit in ganz besonderer Weise. Leider stehen hierfür oftmals weniger Lehrerstunden zur Verfügung als gewünscht.
Neue Erfahrungen aus der Lehrerfortbildung fließen auf verschiedenen Wegen in das
Kollegium zurück (s. Pkt. IV.V).
Für die Zusammenarbeit mit Eltern ergeben sich verschiedene, in Punkt IV.I dargestellte Felder.
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II.II Selbstständigkeit anbahnen
Heute wird bereits jungen Menschen ein hohes Maß an Selbstständigkeit und
Selbstorganisation abverlangt. Doch sich selbst Ziele zu setzen, zielgerichtet zu agieren und den Erfolg angemessen zu bewerten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Unsere Absicht ist es
hier, den Kindern elementare Kompetenzen in diesem Bereich zu vermitteln und Selbstständigkeit anzubahnen.
DAs bedeutet immer auch,Kindern etwas zuzutrauen und sie ein Stück weit loszulassen, gleich ob es um das Lernen, das Regeln der eigenen Angelegenheiten oder um die Übernahme von
Verantwortung geht. Dabei bedürfen sie der pädagogischen Anleitung, mitunter auch der Ermunterung und der Ermutigung. Insbesondere beim Lernen müssen manchmal auch Irrwege
zugelassen werden, um neue Wege entdecken zu können. Arbeitsformen wie Freie Arbeit, Tages- oder Wochenplanarbeit und Aufgabenstellungen mit
Selbstkontrolle fördern die Selbstständigkeit und werden daher bewusst in unseren Unterricht integriert. Auch partner- und gruppenbezogene Arbeits- und Spielformen,
Patenschaften und Helfersysteme wirken sich positiv aus und kommen daher immer wieder zum Einsatz. Eine besondere Rolle spielen Unterrichtsprojekte. Hier können die Kinder durch
Beteiligung an der Planung lernen, sch selbst Ziele zu setzen und gezielt anzugehen. Wichtig bei allen genannten Formen ist uns eine gezielte Reflexion des Prozesses, damit den Kindern
bewusst werden kann, welche Bedingungen ein erfolgreiches Arbeiten bzw. Vorgehen ermöglichen.
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II.III Lebensfreude spüren
Schule und Lernen machen Spaß! Sicher, manches ist anstrengend, es gibt auch schwierige
Momente, aber die Freude und das Positive überwiegen. Dies wollen wir in der Art unserer Arbeit, im Umgang miteinander und in der Auswahl von Themen und Methoden unseren Schülern vermitteln.
Im Kern bedeutet das für uns eine hohe Schülerorientierung: Das Anknüpfen an der Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder und Ernst nehmen ihrer Bedürfnisse. Soweit möglich werden
sie auch an Themenauswahl und Planungsprozessen beteiligt. Sie sollen in sinnhaften Zusammenhängen unter Beteiligung verschiedener Sinne oft fächerübergreifend lernen, so
dass der Lernstoff bedeutungsvoll wird. Vor diesem Hintergrund liegen insbesondere der Deutsch- und Sachunterricht, und zumeist auch weitere Fächer in der Hand des Klassenlehrers.
Für das eigene Wohlbefinden sind auch Erfolgserlebnisse sehr wichtig. Um sie allen Schülern zu ermöglichen ist Differenzierung unerlässlich.
Selbstverständlich fördern auch die Elemente und Höhepunkte des Schullebens in besonderer Weise die Lebensfreude (s. III.XII).
Letztlich sind auch Lehrerinnen und lehrer Vorbilder: Sie sollen wahrhaftig sein in den eigenen Emotionen und wertschätzenden Umgang pflegen und vermitteln.
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III. Unterricht und Schulleben
Unterricht und Schulleben werden auf Basis der geltenden Richtlinien und Lehrpläne des
Landes Nordrhein-Westfalen gestaltet.
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III.I Schulanfang
Bereits Monate vor der Einschulung beginnen die Vorbereitungen. Die Schulanmeldung findet
im Herbst des Vorjahres statt (öffentliche Bekanntgabe in den Tageszeitungen). In den folgenden Monaten findet - jährlich versetzt - die Einschulungsuntersuchung in unserer
Schule statt. Die Schulärztin entscheidet hier nach Seh- und Hörtest und einer Untersuchung des Kindes über die körperliche Schulfähigkeit. Über die Einschulung selbst oder eine
Rückstellung entscheidet die Schulleiterin, ggf. auch ein Mitglied des Einschulungsteams in ihrem Auftrag. Kinder, die auf Antrag, also vor Vollendung des 6. Lebensjahres, eingeschult
werden sollen, nehmen vor der Entscheidung an einem Schulfähigkeitstest teil.
Parallel gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit den örtlichen Kindergärten: Der
Arbeitskreis „Kindergarten - Schule“ trifft sich, Lehrer gehen ggf. in die Kindergärten und vor allem besuchen die künftigen Erstklässler an einem Vormittag die Schule.
Kurz vor den Sommerferien findet der erste Schulanfängerelternabend statt. Nach
Möglichkeit werden hier bereits die Klassenzusammensetzungen und die Klassenlehrer bekanntgegeben. Letztere wirken bei der Gestaltung dieses Abends mit.
Die Schule beginnt für die Schulneulinge am 2. Schultag nach den Sommerferien. Von den
Kirchen werden Einschulungsgottesdienste angeboten. Die Einschulungsfeier findet in der Schule statt. Nach einer kurzen Aufführung gehen die Kinder mit ihren Lehrerinnen in die
Klassen. Ein Einschulungscafé des Fördervereins verkürzt den Eltern die Wartezeit.
Patenklassen erleichtern den Schulanfängern die erste Zeit in der neuen Umgebung. Die
älteren Kinder sind in dieser Zeit erste Freunde, Ansprechpartner und Helfer für die Kleinen.
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III.II Rhythmisierung des Schulvormittags
Unser Schulvormittag hat folgende - organisatorisch bedingte Struktur:
07.55 - 08.40 Uhr 1. Stunde
08.45 - 09.30 Uhr 2. Stunde
09.30 - 09.50 Uhr Hofpause
09.50 - 10.00 Uhr Frühstückspause
10.00 - 10.45 Uhr 3. Stunde
10.45 - 11.30 Uhr 4. Stunde
11.30 - 11.45 Uhr Hofpause
11.45 - 12.30 Uhr 5. Stunde
12.30 - 13.15 Uhr 6. Stunde
Bereits vor der 1. Stunde beginnt der Schultag mit einem offenen Anfang. Die Kinder
betreten das Schulgebäude auf das Signal der Frühaufsicht hin und haben bis Unterrichtsbeginn noch einige Minuten Zeit in Ruhe anzukommen.
Um den Schulvormittag kindgerechter zu gestalten und auf situative Bedürfnisse flexibler
reagieren zu können, werden die 45-Minuten-Vorgaben vielfältig aufgelöst. Es klingelt daher nur um 7.50 Uhr (Signal zum Bereitmachen für den Unterricht), um 9.50 Uhr und um 11.45
Uhr (jeweils Ende der großen Pause) sowie um 13.15 Uhr (Ende der 6. Stunde und gleichzeitig Signal für den letzten Bus).
In der ersten großen Pause bestehen z.Z. folgende Angebote: Spiel auf den Schulhöfen oder
der Wiese, freitags: Büchereibesuch sowie Rückzugsmöglichkeiten in der Klasse. In der zweiten großen Pause gehen alle Kinder auf den Hof.
Bei schlechtem Wetter gibt es in der ersten großen Pause ein Bewegungsangebot in der Turnhalle (Regenpause).
Die Frühstückspause mit dem gemeinsamen Schulfrühstück ist ebenfalls ein fester
Bestandteil des Schulvormittags. Hier besteht die Möglichkeit, Schulmilch bzw. -kakao zu bestellen.
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III.III Bewegung und Lernen
Zur Förderung der ganzheitlichen Entwicklung unserer Kinder und aus lernbiologischer Sicht
sind Bewegungszeiten auch außerhalb der großen Pausen notwendig. Sie werden an unserer Schule durch folgende Maßnahmen realisiert:
a) drei einzelne Sportstunden (Ausnahme: Jg. 3 - Schwimmen!)
b) Bewegungsbausteine werden primär an Tagen ohne Sport- und Bewegungsunterricht eingeplant
c) auch im Klassenraum werden Bewegungsgelegenheiten eröffnet (kurze Bewegungssequenzen im Unterricht)
d) Entspannungsübungen im Unterricht
Um die Leitidee einer bewegungsfreudigen Schule zu realisieren wird unser Schulleben durch
vielfältige weiterführende Bewegungsangebote ergänzt:
a) Schulsportfeste: Alternativen zu den Bundesjugendspielen werden seit Jahren durchgeführt und immer wieder verändert
b) Schulsporttage: Waldlauf, Schwimmfest im 3. und Basketballturnier im 4. Jahrgang
c) Schulfahrten mit sportlichen Schwerpunkten: Wald- oder Inselrallye, Strandolympiade
d) Nahbereiche der Schule werden als Bewegungsraum genutzt: Lauf um den Stadtteich, Waldlauf der 2. Klassen
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III.IV Klassenlehrerinnen
Die Klassenlehrerin ist die zentrale Ansprechpartnerin für Kinder und Eltern. Kinder werden
von ihr motiviert, angeregt, gefordert, gefördert und getröstet und auf Grenzen hingewiesen. Sie berät Eltern und Kinder im Hinblick auf Arbeits- und Sozialverhalten, Lern- und
Leistungsentwicklung und die Schullaufbahn, schreibt Zeugnisse, Gutachten und Empfehlungen.
Oftmals gemeinsam mit Eltern organisiert sie Feste, Feiern, Wanderungen, Fahrten etc. Die
Gestaltung des Klassenraumes liegt in ihrer Hand.
Die Arbeit in der Klasse wird von der Klassenlehrerin koordiniert. Sie ist Ansprechpartnerin
für Fachlehrerinnen und Schulleitung. Klassenkonferenzen werden von ihr geleitet, die notwendigen Verwaltungsaufgaben erledigt.
Aufgrund der vielfältigen pädagogischen Aufgaben unterrichtet die Klassenlehrerin viele
Stunden in ihrer Klasse. In den Jahrgängen 1 und 2 übernimmt sie den Großteil des Unterrichts, im 3. und 4. Schuljahr in der Regel mindestens drei Fächer. Von Anfang an ist
jedoch mindestens eine Lehrkraft als weiterer Ansprechpartner in der Klasse (in Jg. ¾ mit einem Hauptfach). Auf diese Weise werden Beobachtungen ausgetauscht, Eindrücke ergänzt
und die Beurteilungen auf eine breitere Basis gestellt.
Die Klassenlehrerin führt die Klasse in der Regel über vier Jahre (wobei Wechsel nicht ausgeschlossen sind).
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III.V Lernen und Leisten
Die Richtlinien und Lehrpläne bilden die Grundlage des Lernens und Leistens in unserer
Schule. Der hier vorgegebene Rahmen wird von den Lehrkräften, den Fach- und Jahrgangsstufenkonferenzen standortspezifisch ausgefüllt. Getroffene Absprachen beziehen
sich ebenso auf Inhalte wie auf die Leistungsbewertung. Grundsätzlich tritt neben die absolute Leistung immer auch die individuelle Leistungsentwicklung (in unterschiedlicher
Gewichtung). Bewertet werden dabei alle im Unterricht erbrachten Leistungen (mündlich, schriftlich, praktisch), Klassenarbeiten sind nur ein Element von vielen. Insbesondere die
Textzeugnisse in den Jahrgängen 1 bis 3 geben umfassende Informationen über das Arbeits- und Sozialverhalten, die Lernentwicklung und den Leistungsstand des jeweiligen Kindes.
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III.VI Förderkonzept
Lernen und Leisten sind Kernelemente des Unterrichts. Kinder können jedoch nur dann
erfolgreich lernen und etwas leisten, wenn die Anforderungen ihre individuellen Möglichkeiten berücksichtigen. Hier greifen innere Differenzierung und Förderunterricht.
Die innere Differenzierung bietet - im Rahmen des normalen Unterrichts - Lernhilfen,
zusätzliche Lernzeit oder weitergehende Lernangebote. Freie Arbeit, Wochenplan, projektorientiertes Arbeiten sind mögliche Formen der Realisierung, die darüber hinaus das
selbstständige Lernen und die Zusammenarbeit mit anderen in besonderer Weise fördern.
Förderunterricht findet im Klassenverband ebenso wie klassenübergreifend statt.
Förderstunden in den Fächern Sprache und Mathematik sind im Klassenstundenplan fest verankert. Sie kommen allen Schülern zu Gute, daher findet der Förderunterricht in wechselnden Gruppen statt.
Für den klassenübergreifenden Förderunterricht werden Kinder mit ähnlich gelagertem
Bedarf zusammengezogen. Derzeit werden ausländische und ausgesiedelte Kinder ohne ausreichende deutsche Sprachkenntnisse in einer Gruppe speziell gefördert. In Spielgruppen
werden Probleme im Sozialverhalten aufgearbeitet. Schüler mit besonderen Problemen im Lesen und Rechtschreiben werden ebenfalls in Gruppen zusammengezogen. Außerdem erteilen
wir Sportförderunterricht für Kinder mit Defiziten in der Motorik.
Die Einrichtung von klassenübergreifenden Gruppen ist immer abhängig von der aktuellen Lehrerstellenbesetzung.
Weitere Informationen hierzu siehe Förderkonzept
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III.VII Englisch
Im Fach Englisch sollen die Kinder Interesse und Freude am Sprachenlernen und an fremden
Sprachen und Lebenswelten entwickeln. Elementare sprachliche Mittel sollen erprobt und gefestigt werden, um einfache Sprachhandlungssituationen bewältigen zu können.
Bisher wird das Fach Englisch im 3. und 4. Schuljahr unterrichtet, ab dem Schuljahr
2008/09 wird Englisch bereits ab dem 2. Schulhalbjahr in Klasse 1 unterrichtet.
Im Fremdsprachenbeginn gilt es zunächst die Kinder in einem aufgeklärt-einsprachig
gestalteten Unterricht an die neue Sprache und das neue Fach zu gewöhnen und Interesse und Freude an der fremden Sprache zu wecken und zu fördern.
Im Hinblick darauf wird neben dem Hören und Sprechen zukünftig auch das Lesen und
Schreiben der Fremdsprache ab Klasse 3 verstärkt berücksichtigt. Ebenso sollen die Kinder frühzeitig Regeln und Strukturen der englischen Sprache erkennen und erlernen.
Das Fach Englisch unterteilt sich in folgende Bereiche (vgl. Richtlinien S. 31 ff):
Sprache
- Kommunikative Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben
- Sprachliche Mittel erwerben
Interkulturelles Lernen
- Lebenswelten erschließen und vergleichen
Sprachenlernen
- Lernstrategien entwickeln
- Sprachbewusstheit entwickeln
- Mit Texten umgehen
III.VIII Muttersprachlicher Unterricht
An unserer Schule findet nach Möglichkeit muttersprachlicher Unterricht in türkischer
Sprache statt. Hier pflegen die betreffenden Kinder ihre Herkunftssprache in Wort und Schrift.
Für Kinder anderer Muttersprachen besteht das Angebot, nachmittags den entsprechenden
Unterricht an einer anderen Schule zu besuchen.
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III.IX Verkehrserziehung
Die Verkehrserziehung spielt eine wichtige Rolle an unserer Schule. Viele unserer Schüler
haben einen langen Fußweg oder sie kommen mit dem Bus zur Schule. Daher werden das verkehrsgerechte Verhalten als Fußgänger und das Bus fahren von Anfang an thematisiert. In
den ersten Wochen begleiten Eltern die Schulanfänger im Bus. Die Schulpflegschaft organisiert diese Busbegleitung.
Viele Klassen, vor allem die Anfangsklassen, nehmen die verschiedenen Angebote der Verkehrssicherheitstage wahr.
Das Rad fahren in Theorie und Praxis ist ein wichtiger Bestandteil unseres Sachunterrichts.
Im Mittelpunkt der theoretischen Ausbildung stehen das verkehrssichere Rad, der
verkehrssichere Fahrer und das richtige Verhalten im Straßenverkehr.
Gleichgewichts- und Geschicklichkeitsübungen sowie das notwendige fahrerische Können
werden in der Regel im 2. Schuljahr auf schuleigenen Rädern im Schonraum trainiert und im 3. Schuljahr erweitert.
Im 4. Schuljahr erfolgt die Radfahrausbildung mit Hilfe der Polizei im Straßenverkehr
(möglichst auf kindereigenen Rädern). Eltern werden als Stationshelfer und Trainer benötigt. Am Ende der Ausbildung steht die Prüfung für den „Fahrradführerschein“.
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III.X Bücherei
In unserer Schule gibt es Klassenbüchereien, eine Schüler- und eine Lehrerbücherei.
Die Klassenbüchereien sollen die Freude am Lesen wecken und bestehen daher vor allem aus
Kinderromanen und Bilderbüchern.
Die Schülerbücherei ist eine Sachbücherei. Auch hier soll die Freude am Umgang mit Büchern
geweckt werden. Kinder haben die Möglichkeit, interessante Inhalte für sich zu entdecken, und im Unterricht Erarbeitetes zu erweitern. Lehrer können hier zusätzliches
Informationsmaterial einholen und als Literaturangebot auslegen.
Diese Bücherei wird von Schülern der Jahrgänge 2 - 4 genutzt, nachdem sie zu Beginn des 2.
Schuljahres in Gebrauch und Systematik der Bücherei eingewiesen worden sind. Bei der Ausleihe helfen Eltern mit.
Die Lehrerbücherei bietet dem Lehrerkollegium allgemeinpädagogische und fachbezogene
Literatur, Lehrerhandbücher und Kopiervorlagen.
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III.XI Neue Medien
Der Umgang mit Neuen Medien gehört heute zur Lebenswirklichkeit in unserer Gesellschaft.
Unsere Schüler an den sinnvollen Umgang mit Computer heranzuführen, ist uns ein wichtiges Anliegen.
Während der Grundschulzeit sollen unsere Schüler Grundkenntnisse im Umgang mit dem
Computer erwerben. Dies beinhaltet die Bezeichnung einzelner Teile (Monitor, Rechner, Drucker, ...), Grundregeln im Umgang mit dem Computer (nicht auf den Bildschirm fassen, CD
-Rom/Diskette einlegen, ...), das Ein- und Ausschalten des Computers, den Umgang mit der Maus und der Tastatur.
Die Schüler sollen befähigt werden, das Medium Computer zum Lernen zu nutzen. Sie lernen
deshalb den Umgang mit Lernprogrammen, besonders in den Fächern Mathematik und Deutsch. Darüber hinaus sollen sie den Computer zur Informationsbeschaffung kennen und nutzen lernen.
Das Lernen mit „Neuen Medien“ erfolgt an unserer Schule nicht in einem speziellen Schulfach
, sondern integrativ. Die Vermittlung von Medienkompetenz ist im normalen Unterricht verankert, wobei der Umgang mit dem Computer den Lernprozess unterstützt. Der
Schwerpunkt der Arbeit mit Neuen Medien liegt im 3. und 4. Schuljahr.
Langfristig wollen wir unsere Schüler befähigen eigene Texte mit Hilfe von
Textverarbeitungsprogrammen zu bearbeiten. Der Umgang mit dem Internet und besonders die gezielte Informationsbeschaffung sollen erlernt werden. Auch die Kommunikation per
Email könnte den Unterricht sinnvoll ergänzen. Um diese Bereiche zu realisieren fehlen aber zur Zeit noch die technischen Voraussetzungen.
Weitere Informationen hierzu siehe: Medienkonzept
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III.XII Elemente des Schullebens
Unser Schulleben wird bereichert von vielfältigen außerunterrichtlichen Aktivitäten. Die
Organisation und Durchführung vieler Angebote ist nur in enger Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern erfolgreich möglich.
In den Klassen werden beispielsweise Bastelnachmittage, Laternenumzüge, Klassenfeste,
Theaterbesuche, Wanderungen, Ausflüge und Klassenfahrten organisiert.
Verschiedene Arbeitsgemeinschaften werden im 3. und 4. Schuljahr jahrgangsübergreifend
angeboten. Dazu gehören zur Zeit Arbeitsgemeinschaften in den Bereichen Theater, Kochen, Musik, Werken und Energie. Das Angebot ist jedoch abhängig von der jeweils aktuellen Lehrerversorgung.
Einen festen Platz im Jahreslauf haben der ökumenische Weihnachtsgottesdienst, das
Basketballturnier im 4. Schuljahr (vor Ostern), der Waldlauf im 2. Schuljahr (nach Ostern) und das Schwimmfest im 3. Schuljahr (vor den Sommerferien). Unser Ziel ist es weiterhin,
dass jede Klasse einmal im Verlauf der Grundschulzeit eine Autorenlesung miterlebt.
Schulfeste, Sportfeste und Projektwochen sind Höhepunkte in unserem Schulleben. Sie
finden in der Regel alternierend statt. Jede Klasse sollte mindestens eine Projektwoche und ein Schulfest erlebt haben.
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III.XIII Öffnung von Schule
Unter “Öffnung von Schule” verstehen wr das Aufsuchen außerschulischer Lern- und
Erfahrungsorte, die Präsentation schulischer Arbeit in der Öffentlichkeit und auch die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern (innerhalb wie außerhalbe der Schule).
- a) Außerschulische Lern- und Erfahrungsorte ermöglichen authentische Erfahrungen und
eröffnen neue Möglichkeiten außerhalb des Klassenraumes bzw. der Schule. Hierzu gehören beispielsweise das Aufsuchen des Waldes im Sachunterricht, der Besuch der Kirche im
Religionsunterricht oder der Eisbahn im Sportunterrricht. Auch Ausflüge und Klassenfahrten gehören dazu.
- b) Die Präsentation schulischer Arbeit in der Öffentlichkeit erfolgt vielfach
projektbezogen in den örtlichen Medien und dauerhaft auf der schuleigenen Homepage.
Kontinuierlich beteiligen wir uns auch an der Schulgalerie im Sennestadthaus, und - soweit
möglich - ebenfalls an Grundschulsportfesten.
- c) Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern gliedert sich in verschiedene Bereiche:
Zum Einen arbeiten wir in unterrichtlichen Belangen mit unterschiedlichen Partnern zusammen. Hierzu gehören Eltern, die ihre Kompetenzen und Erfahrungen mit in den
Unterricht einbringen (s. IV.I). Im Rahmen der Verkehrserziehung bestehen enge Verbindungen zur Polizei und weiteren Einrichtungen (Stichwort: Verkehrssicherheitstage).
Auch bei der Prävention vor sexuellem Missbrauch arbeiten wir mit mehreren Partnern zusammen (s. III.XV). In pädagogischen Belangen besteht eine langjährige Zusammenarbeit
mit den vorschulischen Einrichtungen des Stadtbezirkes (Schuleingangsphase) als auch mit den weiterführenden Schulen (Übergangsphase). Mit Kindertageseinrichtungen (Kinderhorte
wie auch Kinderhäuser Wintersheide, Jugendhof Heidequell, Jugendhilfe Eckehardt), Sonderschulen, Erziehungs- und Beratungsstellen sowie den städtischen Dienststellen arbeiten wir fallbezogen zusammen.
- Eine Ausweitung der Öffnung von Schule ist themenbezogen jederzeit denkbar.
III.XIV Klassenfahrten
Klassenfahrten gehören zum pädagogischen Programm unserer Schule. Sie stärken die
Gemeinschaft, fördern die Selbstständigkeit ebenso wie die Teamfähigkeit der Kinder und bieten viel Freude am gemeinsamen Tun. Deshalb ist die Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler aus rechtlichen und pädagogischen Gründen verpflichtend.
Bereits im 1. und 2. Schuljahr können Übernachtungen in der Schule, Lesenächte oder kurze
Fahrten, z. B. am Wochenende stattfinden. Dies leitet die Kinder zur Eigenständigkeit an und bereitet längere Fahrten im 3. oder 4. Schuljahr vor. Die maximale Dauer beträgt neun Tage,
die Kostenobergrenze hat die Schulkonferenz mit 180,- € festgelegt.
Alle Fahrten werden im Unterricht gewissenhaft vor- und nachbereitet. Unterrichtliche
Bezüge bestehen im Grundsatz zu allen Fächern, im Schwerpunkt aber zum Sachunterricht.
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III.XV Präventionsprojekt
Im 4. Schuljahr nehmen unsere Schüler am Projekt „Mein Körper gehört mir“ teil.
Hierbei handelt es sich um ein Projekt zur Prävention vor sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Dieses Kooperationsprogramm von Kriminalpolizei, örtlichem
Präventionsverein und einer theaterpädagogischen Werkstatt besteht aus mehreren Bausteinen. Im Mittelpunkt steht ein dreiteiliges Theaterstück: Hier wird Kindern bewusst,
dass ihr Körper ihr persönliches Eigentum ist, sie lernen zwischen positiven und negativen Gefühlen und zwischen guten und schlechten Geheimnissen zu unterscheiden. Sie werden
ermutigt, sich mit festen Regeln zu schützen und sich Hilfe zu holen.
Die Inhalte dieses Stückes werden im Unterricht aufgearbeitet und vertieft. Ein Besuch der
Polizei in der Klasse hilft, Schwellenängste zu reduzieren.
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III.XVI Übergang
Im 1. Halbjahr des 4. Schuljahres - etwa nach den Herbstferien - gibt die Schulleitung
unserer Schule Informationen zu den Übergangsmöglichkeiten von der Grundschule in die weiterführenden Schulen.
Wenig später findet im Rahmen des Elternsprechtages ein Beratungsgespräch mit dem Klassenlehrer statt.
Verschiedene weiterführende Schulen laden die Viertklässler zu Unterrichtshospitationen und Schulbesichtigungen ein.
Mit dem Halbjahreszeugnis erhalten die Eltern eine schriftliche, von der Klassenkonferenz beschlossene Übergangsempfehlung für ihr Kind. In alleiniger Verantwortung melden die
Eltern im Februar ihr Kind an einer Schule ihrer Wahl an.
Vor den Sommerferien werden die Viertklässler aus der Grundschule verabschiedet. Im
darauffolgenden Herbst geben die Erprobungsstufenkonferenzen einiger Schulen den Grundschullehrern eine Rückmeldung über den Schulerfolg ihrer ehemaligen Schüler.
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III.VII Offene Ganztagsgrundschule und Betreuung
Seit Beginn des Schuljahres 2007/2008 ist die Hans-Christian-Andersen-Schule offene
Ganztagsgrundschule. Für die Kinder die bis zum Mittag auch in den Randstunden betreut werden müssen, steht die VÜM (Vor und über Mittags-Betreuung) zur Verfügung. Dieses nun
bestehende Modell hat die Randstundenbetreuung und „13 plus“ abgelöst, welche seit Jahren in Trägerschaft des Fördervereins der Hans-Christian-Andersen-Schule erfolgreich praktiziert wurden.
Der Umstieg auf OGS und VÜM und die damit neu geschaffenen Strukturen erforderte einen
Wechsel des Trägers. Hier konnte mit dem Jugendrotkreuz (DRK Soziale Dienste Bielefeld gGmbH) ein kleiner Träger gefunden werden, der in der Lage ist auch individuelle
Gegebenheiten der Schule aufzunehmen und entsprechend der Notwendigkeiten umzusetzen.
OGS
Die offene Ganztagsgrundschule steht den angemeldeten Kindern von 7.15 Uhr bis zum
Unterrichtsbeginn und nach Unterrichtsschluss bis 16.30 Uhr (Freitags bis 15 Uhr) zur Verfügung. Kinder, die bereits am Morgen kommen, können aus einer Vielzahl an Spielen wählen, basteln,
malen oder sich in einer der zur Verfügung stehenden Spielecken beschäftigen. Hier stehen die pädagogischen Mitarbeiter nicht nur beaufsichtigend zur Seite, sondern sind gleichzeitig
auch Motivator, Ideengeber und Ansprechpartner für alle Dinge, die Kinder beschäftigen. Ab 12.15 Uhr gibt es ein warmes Mittagessen. Unter Aufsicht wird dann an den
Hausaufgaben gearbeitet. Ab ca. 14.30 Uhr haben die Kinder dann die Möglichkeit besondere AGs zu nutzen, wobei die Teilnahme an mindestens zwei Nachmittagsangeboten in
der Woche verpflichtend ist. Die AGs wechseln zum Schulhalbjahr. Beispielweise können das AGs im Bereich Gesundheitserziehung, Sport, MusiK oder Kunst sein. Auch spezielle
Förderangebote sind möglich. Vor den AGs, bzw. an Nachmittagen an den Kinder nicht an einer AG teilnehmen, besteht die
Möglichkeit zu spielen, kleinere Kunst- oder Werkprojekte in Angriff zu nehmen, und anderes mehr. Ab 15 bzw. 16 Uhr können die Kinder dann von der OGS abgeholt werden. Aus rechtlichen,
wie auch aus organisatorischen Gründen sind die Abholzeiten verbindlich. An Tagen an denen Kinder an einer AG teilnehmen, können sie grundsätzlich erst ab 16 Uhr abgeholt werden.
Vor- und Übermittagsbetreuung (VÜM)
Kinder, die das Betreuungsangebot „VÜM“ wahrnehmen, haben wie die Kinder der OGS die
Möglichkeit, ab 7.15 Uhr in die Schule zu kommen. Sie können in der Zeit vor dem Unterricht aus einer Vielzahl an Spielen wählen, basteln, malen oder sich in einer der zur
Verfügung stehenden Spielecken beschäftigen. Hier stehen die pädagogischen Mitarbeiter nicht nur beaufsichtigend zur Seite, sondern sind gleichzeitig auch Motivator, Ideengeber
und Ansprechpartner für alle Dinge, die Kinder beschäftigen.
Nach dem Unterricht können die Kinder aus dem gleichen Angebot wie am Morgen wählen,
zusätzlich das Außengelände der Schule nutzen oder ein spezielles Bastel-, Werk- oder Spielangebot für die Betreuungskinder nutzen, was durch das pädagogische Personal gemacht wird.
Spätestens um 13.30 Uhr werden die Kinder dann abgeholt oder gehen selbstständig nach Hause.
IV. Stützsysteme der pädagogischen Arbeit
IV.I Zusammenarbeit mit Eltern
Elternhaus und Schule haben beide einen gesetzlich festgeschriebenen Erziehungsauftrag.
Damit die Erziehung der Kinder Hand in Hand geht und nicht gegenläufig wirkt, ist eine gute Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule unerlässlich. In verschiedenen Bereichen sind
Beratungen und Absprachen sinnvoll und daher erforderlich.
Bezogen auf das einzelne Kind ergeben sich bereits vor der Einschulung verschiedene
Möglichkeiten der Kontaktaufnahme (s.o.). Später ist der Klassenlehrer erster Ansprechpartner (s.o.). Während seiner Sprechstunden (nach Absprache) und bei Elternsprechtagen gibt es Gelegenheit zum Austausch. Auch Unterrichtshospitationen sind
nach Vereinbarung möglich.
In den Mitwirkungsorganen sind Eltern ebenfalls an der Gestaltung des Schullebens beteiligt
. Klassen- und Schulpflegschaften sind Elterngremien, in der Schulkonferenz - dem wichtigsten schulischen Gremium - entscheiden Eltern und Lehrer gemeinsam.
Im Hinblick auf die Klasse spielen Elternabende eine zentrale Rolle. Hier werden
pädagogische und unterrichtliche Fragen erläutert und diskutiert, außerunterrichtliche Unternehmungen werden vereinbart und vorbereitet. Viele Aktivitäten sind nur möglich, wenn
Eltern sich aktiv daran beteiligen.
Letzteres gilt auch für die ganze Schule. Schulhofumgestaltung, Spiel-, Sport- und
Schulfeste bieten vielfältige Gelegenheit der Beteiligung am Schulleben.
Ein weiteres Aktionsfeld für Eltern ist der Förderverein unserer Schule (s.u.).
Sollten Sie sich gelegentlich, regelmäßig oder mit besonderen Angeboten in der Schule
engagieren wollen, so wenden Sie sich bitte an die Lehrkräfte. Wir freuen uns!
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IV.II Beratung
Die Beratung von Schülern und Eltern ist eine selbstverständliche Aufgabe aller Lehrkräfte.
Bei Fragen und Problemen können Schüler, Eltern und Kollegen darüber hinaus auch die Schulleitung und eine besonders geschulte Beratungslehrerin ansprechen.
Sie unterstützt die Rat Suchenden, versucht Problemen auf den Grund zu gehen, hilft beim
Auffinden von Störfaktoren und berät bezogen auf erzieherische und unterrichtliche Handlungsmöglichkeiten. Eingeschlossen ist auch die Vermittlung zu außerschulischen Stellen.
Jeweils einmal in der Woche gibt es für das 1. und 2. Schuljahr eine Spielgruppe, in der die
Beratungslehrerin mit einzelnen Kinder gezielt arbeitet. Dies geschieht in Abstimmung mit der Klassenlehrerin.
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IV.III Integrationshilfen
Im unterrichtlichen Bereich werden von uns im Rahmen des Förderkonzeptes verschiedene
Hilfen für ausländische und ausgesiedelte Kinder angeboten (s.o.).
Nach Unterrichtsschluss bieten wir eine kostenlose Hausaufgabenhilfe an. Hier unterstützt
eine kompetente Honorarkraft die Kinder bei der Anfertigung der Hausaufgaben. Die Anmeldung zur Hausaufgabenhilfe erfolgt über die Klassenlehrer. Durch die überaus knappe
Stundenzuteilung ist die Hausaufgabenhilfe nicht über das ganze Schuljahr hinweg gewährleistet.
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IV.IV Förderverein der HCA
Der Förderverein der Hans-Christian-Andersen-Schule besteht seit 1987. Hier haben sich
Freunde und Förderer unserer Schule zusammengeschlossen, um durch ihr Engagement unsere Schule in vielfältiger Weise zu unterstützen. Darüber freuen wir uns sehr!
Die ständig knapper werdenden öffentlichen Aufwendungen lassen dieses Engagement
zunehmend wichtiger werden. Durch regelmäßige Beiträge, Spenden und Einnahmen aus besonderen Aktionen wie der Beteiligung am Sennestädter Weihnachtsmarkt unterstützt der
Förderverein die Schule bei der Anschaffung von Lehr- und Lernmitteln, bei der Finanzierung der Schulhofumgestaltung usw.
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IV.V Lehreraus- und -fortbildung
Die Beteiligung an der Lehrerausbildung ist für uns selbstverständlich. Schwerpunkt ist die
praktische Anleitung von Lehramtsanwärtern in ihrer zweiten Ausbildungsphase. Unterstützt von Ausbildungslehrern und -koordinatoren unterrichten sie angeleitet wie auch selbstständig
. Auch Studenten erhalten immer wieder Gelegenheit Praktika bei uns zu absolvieren.
Durch die enge Zusammenarbeit und die intensive Auseinandersetzung mit Unterricht fließen
neue Ideen in die Schule und der eigene Unterricht der erfahrenen Lehrkräfte wird kritisch reflektiert.
Vielfältige neue Anstöße ergeben sich aus der Lehrerfortbildung. Kollegiumsinterne wie auch
individuelle Fortbildungen haben hier ihre Berechtigung. Studientage oder fächerbezogene Fortbildungen von Teilkollegien tragen zur Weiterentwicklung unserer Schule bei, haben also
systemischen Charakter. Individualfortbildungen dienen demgegenüber zunächst der Erweiterung persönlicher Kompetenzen - die hier gewonnenen neuen Erfahrungen fließen in
das Kollegium zurück. Das geschieht z. B. durch interne Fortbildungsangebote, Berichte in Konferenzen, Lernwerkstätten etc.
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IV.VI Organisation und Verwaltung
Für den reibungslosen Ablauf des Schulbetriebes sind vielfältige Aufgaben im Bereich
„Organisation und Verwaltung“ zu erfüllen. Die Zuständigkeiten sind zunächst innerhalb der Schulleitung (Schulleiterin und Konrektor) geregelt. Weiterhin übernehmen die Lehrer
in gegenseitiger Absprache die Verantwortung für verschiedene Tätigkeitsfelder. Bei Bedarf werden Arbeitsgruppen gebildet (z. B . zur Schulhofumgestaltung oder zum Schulfest).
Maßgebliche Stütze im Verwaltungsbereich ist die Schulsekretärin. Sie
- ist erste Anlaufstelle für Besucher, Anfragen und Telefonate
- unterstützt Schulleitung und Kollegium und
- bearbeitet verschiedene Verwaltungsbereiche selbstständig.
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IV.VII Evaluation
Evaluation meint die Überprüfung und Beurteilung des Schulentwicklungsprozesses,
einschließlich der sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen für die weitere Arbeit.
Schulprogrammarbeit ist eine fortlaufende Aufgabe, die nie abgeschlossen ist. Es erscheint
jedoch sinnvoll, die vorhandenen Kräfte zu konzentrieren. Deshalb werden die von Eltern und Lehrern festgelegten pädagogischen Schwerpunkte nacheinander angegangen. ...
Es ist zu überprüfen, ob getroffene Vereinbarungen eingehalten wurden, ggf. sind
Veränderungen vorzunehmen. Auch der Erfolg der eingeleiteten Maßnahmen ist im Sinne von Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung zu reflektieren. Verantwortlich zeichnet
hierfür die Steuergruppe.
Nach einem Zeitraum von ca. fünf Jahren sollte evaluiert werden, ob das pädagogische Leitbild wie beschrieben bestehen bleiben oder verändert werden soll.
Selbstverständlich werden einzelne Aktionen und Projekte fortlaufend evaluiert.
Mindestens jährlich ist zu prüfen, ob die im Schulprogramm festgehaltenen Daten und
Fakten noch der Realität entsprechen, ggf. sind von der Schulleitung notwendige Änderungen redaktionell vorzunehmen. Weitergehende Ergänzungen und Anpassungen bedürfen der
Zustimmung der Schulkonferenz.
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Dieses Schulprogramm wurde von der Schulkonferenz der Hans-Christian-Andersen-Schule
am 19. Dezember 2000 verabschiedet.
Zuletzt geändert am 19. Mai 2008
Letzte redaktionelle Änderungen am 11. Juli 2008
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